Aufbruch

Die neue Kirchengemeinde macht sich auf den Weg

Auf den außerordentlichen Gemeindeversammlungen am 14. und 18. April ist die Gemeinde noch einmal ausführlich über die weiteren Schritte der Vereinigung unserer Kirchengemeinde Eisern mit den Nachbarkirchengemeinden Eiserfeld, Niederschelden und Gosenbach informiert worden.

Das Presbyterium hat anschließend auf seiner Sitzung am 29. April den Beschluss zur Vereinigung offiziell gemäß der Beschlussvorlage des Landeskirchenamtes gefasst.

Der Beschluss im Wortlaut:

„Die Vereinigung der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Gosenbach,  der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Niederschelden, der Evangelisch- Reformierten Kirchengemeinde Eiserfeld und der Evangelischen Kirchengemeinde  Eisern wird auf der Grundlage des Urkundenentwurfs und des Protokolls der Gemeindeversammlungen vom 14./18. April 2019 beantragt.
Die Hauptanschrift der neuen Kirchengemeinde ist    Kirchberg 9, 57080 Siegen (Gemeindebüro Niederschelden)

Der Name der vereinigten Kirchengemeinde wird „Ev.-ref. Emmaus-Kirchengemeinde Siegen“ lauten.

Das Siegel der neuen Gemeinde wird so aussehen:

 

Die weiteren Schritte:

► Bis zum 30. September bleiben die Presbyterien der Gemeinden die Leitungsorgane. Ab dem 01. Oktober 2019 wird ein Bevollmächtigen-Ausschuss diese Aufgabe übernehmen.
Diesem Bevollmächtigten-Ausschuss (BVA) gehören aus jeder Gemeinde 4 Presbyter/innen und die jeweiligen Pfarrer an. (Aus unserer Gemeinde: Andrea Rink, Martin Schmeck, Thorsten Langenbach und Wolfgang Petri sowie Pastor Michael Goldau).
Der BVA übernimmt bis zur Wahl und der Einsetzung der Presbyter der neuen Gemeinde im April 2020 die Leitungsaufgaben der einzelnen Gemeinden.
Laut Kirchenordnung hat der BVA die Primäraufgabe, eine Presbyteriumswahl vorzubereiten und durchzuführen.

► Die Beschlüsse der einzelnen Gemeinden zur Vereinigung werden an den Kreissynodalvorstand gesendet. Dieser fasst dazu einen Beschluss, der an das Landeskirchenamt weitergeleitet wird.

► Danach erfolgt die Beschlussfassung durch das Landeskirchenamt.

► Die Vereinigung ist geplant für den 01. Januar 2020.

► Am 05. April 2020 findet dann die Wahl der Presbyter für die dann vereinigte Kirchengemeinde statt. Gewählt wird in den Grenzen der ehemaligen Gemeinden – d.h. in den Gemeindebezirken der neuen Gemeinde. Jeder Gemeindebezirk entsendet – unabhängig von der Gemeindegliederanzahl – vier Presbyter/innen in das neue Presbyterium.

► Diese Presbyter werden dann am 26. April 2020 in ihr Amt eingeführt.

Damit endet der formale Prozess der Vereinigung und die eigentliche Arbeit beginnt. In vielen einzelnen Bereichen (Gemeindebüro/ Jugendarbeit/ Diakonie etc..) wird dann die Gemeindearbeit neu geordnet werden. Dabei sollen bisher gewohnte Strukturen und Profile erhalten bleiben. Manches wird an die neuen Gegebenheiten auch angepasst werden.

Aber neben all diesen sicherlich auch wichtigen organisatorischen Überlegungen wird es die entscheidende Aufgabe sein, in der Zukunft wirklich zu einer Gemeinde zusammen zu wachsen und sich als eine Gemeinde zu verstehen lernen.

Da sind wir dann wie die Emmaus-Jünger auf dem Weg
– unsicher, wie es weitergeht, wie der Weg aussehen wird
– aber mit der Gewissheit: Unser Herr geht mit!
– und mit der Hoffnung, dass wir das wie die Emmaus-Jünger zu manchen Gelegenheiten auch ganz konkret erfahren dürfen
.