"Respekt für unsere Konfis!“

Konfi-Freizeit Rodenroth 17.-19 Mai

Für 14 Konfirmanden und 7 Mitarbeiter ging es diesmal zur Konfi-Freizeit in das CVJM-Jugendfreizeitzentrum Rodenroth bei Greifenstein.

Gleich von Anfang an war die Halle dort im Haus der Treffpunkt. Eigentlich hätten wir als Mitarbeiter sonst kein Programmm vorbereiten müssen. Die Konfis haben dort ihr komplettt eigenes Programm durchgezogen. Da wurde Ball gespielt und auch schon mal das eine oder andere Notausgangsschild abgeschossen. (Die waren aber auch wirklich blöd angebracht, oder Etienne?!) Oder es wurde gemeinsam mit merkwürdigen Gesängen (Tatutzita) eine Choreographie einstudiert (Du hast das voll im Griff, Jule!).    

Abends hieß es dann „Schlag den Mitarbeiter!“ Beim Bobby-Car-Rennen, beim Kopfball-Tennis, beim Wandsitzen (Souveräner Sieg, Jannis!) oder beim Schraubenmuttern-Stapeln ging es für Mitarbeiter und Konfis um wertvolle Punkte für die eigene Mannschaft.

Erstaunliche Erkenntnisse gab es beim Einschätzen der Mitarbeiter und Konfis. Da gab es bei der Frage „Wer ist schon mal in der Schule aus der Klasse geflogen“ den einen oder anderen Aha-Effekt (Aber wir verraten nichts, versprochen!).

Den gab es für die Mitarbeiter auch bei der Nachtruhe. Die ersten legten sich schon um 10 Uhr ins Bett (Das hat noch keiner geschafft, Adrian!)  und um 12 Uhr war schon auf fast allen Zimmern bei der Kontrolle das Licht aus. (Respekt an alle!)

Samstagmorgen stand traditionell die Bibelarbeit mit Lego-Klick auf dem Programm. 3 Stunden lang und doch nicht langweilig. Weil 3 Stunden lang mit Lego gebaut werden durfte. Da werden dann aus coolen Jugendlichen noch mal Spielkinder!

Mit ganz viel Kreativität und Begeisterung wurden einzelne Szenen vom Weg Jesu ans Kreuz aus Lego nachgebaut, fotografiert und am Computer zu einer Geschichte zusammengesetzt. Auch diesmal wieder mit tollen Ergebnissen und äußerst kreativen Texten in Jugendsprache (Jesus ist ja so lost am Kreuz).

Beim traditionellen Derby „Konfirmanden gegen Mitarbeiter“ nach dem Mittagessen war erst einmal alles wie immer. Die Mitarbeiter feierten einen unangefochtenen 13 : 7 Sieg. So ein paar Dinge waren aber diesmal schon anders: Zu einen spielten zum ersten Mal mehr Mitarbeiter als Konfis. Das war eine Premiere. Zum anderen wurde trotz der Benachteiligung auf Seiten der Konfis nicht gemeckert – selbst bei Fehlpässen nicht oder wenn einer dem anderen eine aussichtsreiche Chance vermasselt hat. Auch das eine Premiere!
Am Ende war es dann auch egal, wer gewonnen hatte. Spaß hatte es auf jeden Fall gemacht.

Und noch eine Premiere: Am Ende bekamen die Mitarbeiter von den Konfis sogar eine  Urkunde für den Sieg (Danke, Enya und Emely)

Abends ging es dann weiter mit „Riskier was“. Zu den Fragen z.B. nach beliebten Kinofilmen oder nach der Größe des Gehirns verschiedener Tiere mussten die passenden Antworten genannt werden. Problem war nur: Bei einer falschen Antwort waren die vorher mühsam gewonnenen Punkte wieder futsch.  Manchmal war es einfach auch gut, nicht zu viel zu riskieren (Sonst riskierte man, von dem Mitspielern mit Badelatschen verhauen zu werden – oder, Tom?!).

Ein etwas gruseliges Erlebnis für die Mitarbeiter war der Anblick einer Konfirmandin, die doch tatsächlich ein Buch in der Hand hatte und darin gelesen hat (Unglaublich, Sophia).

Was der eine oder andere Konfi aber noch lernen muss, ist, dass es Ehrensache ist, Wettschulden einzulösen (Auch wenn es nur ein Kinder-Bueno ist, Björn!)

Auch die zweite Nacht verlief komplett ereignislos. Auf unsere Konfis kann man sich eben verlassen.

Am Sonntagmorgen hieß es dann im Gottesdienst: „Gott sieht dich anders!“ Im Mittelpunkt standen dabei ein Überraschungs-Ei und die Geschichte von der Berufung des Königs David. Der war kleiner als alle seine Brüder. Und trotzdem hat Gott ihn auserwählt, weil er nicht auf das Äußere achtet (wie bei dem bunten Überraschungs-Ei), nicht auf das, was wir so nach außen zeigen. Gott legt andere Maßstäbe an. Er fragt danach, ob wir ihm vertrauen. Er sieht unser Herz an.(Wie beim Überraschungs-Ei. Da ist das Wichtige auch hinter der bunten Verpackung).

Zum Abschluss gab es dann noch eine Premiere: Die Verleihung eines Pokals für den „Konfi des Wochenendes“. Der ging nach einstimmiger Entscheidung der Mitarbeiter-Jury zwar an Etienne, aber eigentlich hätte ihn auch die ganze Gruppe verdient. Einfach, weil ihr mit zu diesem tollen Wochenende beigetragen habt.