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„Kirchenkreis Siegen  2025“ – Informationen

Vier gewinnt!“
Die Zukunft
der Region Siegen-Süd gestalten


Mit diesem Ziel hat sich eine Arbeitsgruppe aus Gemeindegliedern aus den Gemeinden in Eisern, Eiserfeld, Niederschelden und Gosenbach vor mehr als 2 Jahren auf den Weg gemacht, gemeinsam darüber nachzudenken, wie Gemeindearbeit in den Gemeinden unserer Region im Jahr 2025 unter dann veränderten Bedingungen und im Rahmen der von der Landeskirche vorgegebenen Strukturen  miteinander gestaltet werden kann.

Aus unserer Gemeinde haben an diesem Beratungsprozess Andrea Rink, Frank Gerbershagen, Jochen Grisse und Michael Goldau teilgenommen.

In vielen Treffen wurden die verschiedenen Möglichkeiten gemeindlicher Zusammenarbeit beraten und dabei Vorteile und mögliche Schwierigkeiten abgewogen.

Das Ergebnis dieses Beratungsprozesses war eine Empfehlung der Arbeitsgruppe an die Presbyterien, über eine mögliche Vereinigung der vier Gemeinden der Region nachzudenken. Diese Empfehlung ist von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe allen Presbyterien vorgestellt worden und dort in mehreren Sitzungen ausführlich beraten worden.

Auf einer gemeinsamen Sitzung aller Presbyterien am 14. März diesen Jahres in Eiserfeld ist die nachfolgende Absichtserklärung verabschiedet worden.

 

Absichtserklärung der Kirchengemeinden in der Region Siegen-Süd

Das Presbyterium der Ev. Ref. Kirchengemeinde X beschließt gleichlautend mit den Presbyterien der Ev. Ref. Kirchengemeinde A, B, C, dass die Kirchengemeinden X, A, B, C, sich zu einer neuen Kirchengemeinde vereinigen wollen.

Vor einer Entscheidung über einen Tendenzbeschluss zur Vereinigung müssen die folgenden Fragen von den  Kirchengemeinden X, A, B, C, einvernehmlich geklärt werden.

  • ► die Satzungsfrage (Klärung der Kompetenzen)
  • ► die Gemeindebezirksgrenzen und die Seelsorgebezirke
  • ► die Verteilung der Presbyteriumssitze
  • ► die zukünftige Gebäudestruktur
  • ► der künftige Haushalt


Für den Vereinigungsprozess sollen folgende Leitgedanken beachtet werden:

  • • Die örtliche Identität ist zu achten.
  • • Die örtliche Zuständigkeit der Pfarrpersonen ist zu
  •    gewährleisten.
  • • Das inhaltliche Profil der Orte ist zu erhalten.
  • • Es ist ein sorgfältiger Umgang mit internen Gemeindegrenzen
  •    (zukünftige Bezirksgrenzen) zu gewährleisten.
  • • Auf eine gerechte Verteilung der Arbeitsumfänge der
  •    PfarrerInnen ist zu achten.
  • • Eine offene und umfassende Information und Kommunikation
  •    auf allen Ebenen ist zu gewährleisten.
  • • Der Vertrauensschutz für Grundsatzbeschlüsse, die in der
       Vergangenheit liegen, soll  für eine Übergangszeit bestehen    
  •    bleiben.
  • • Die enge Abstimmung der beteiligten Presbyterien bei
       weitreichenden Beschlüssen (ab 25.000,- €) im Vorfeld der    
  •    Vereinigung ist zu praktizieren.
  •  
  • Der zeitliche Ablauf der Vereinigung richtet sich nach den Ergebnissen der Klärung der offenen Fragen. Die Vereinigung ist für 2020 angedacht. Ein Tendenzbeschluss zur Vereinigung (mit genauer Zeitangabe und der Bitte an das Landeskirchenamt eine entsprechende Urkunde vorzubereiten) wäre noch zu fassen.

Diese Absichtserklärung ist von allen Kirchengemeinden mittlerweile gleichlautend beschlossen worden.

In der Folge werden jetzt Arbeitsgruppen zu folgenden Fragenbereichen gebildet:

  • Satzung (Gestalt der Presbyterien /Kindergärten)
  • Gebäude + Finanzen + Personal (Küster/ Büro/ Orgel/ Kita...)
  • Gemeindeglieder/ Seelsorgebezirke/ Pfarrdienst)  
  • Kommunikation in die Gemeinde/ Name der neuen Kirchengemeinde  

In diese Arbeitsgruppen werden aus jeder Gemeinde jeweils zwei Mitglieder entsandt. Sie haben die Aufgabe, die Dinge, die im Vorfeld einer möglichen Vereinigung zu bedenken sind, gemeinsam zu klären.

Auf den Gemeindeversammlungen in diesem Jahr am 8. Oktober in Eisern und am 15. Oktober in Rinsdorf (jeweils nach dem Gottesdienst) soll die Gemeinde ausführlich über das weitere Vorgehen informiert werden.

Gleichzeitig soll der Gemeinde die Möglichkeit gegeben werden, mit Nachfragen, Anmerkungen und Vorschlägen zu diesem Prozess Stellung zu nehmen und eventuell auch Gemeindeglieder zu benennen, die bereit sind, sich mit ihren Gedanken und Vorstellungen in den Arbeitsgruppen einzubringen.